2019


Donnerstag, den 21.11.2019 um 20:00

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Dr. Michael F. Feldkamp, Historiker und Publizist

70 Jahre: Zur Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes 

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K. Adenauer unterschreibt als Präsident des Parlamentarischen Rates am 8.5.1949 als erster das Grundgesetz (Photo: Bundesarchiv).

Welche Rolle spielten K. Adenauer und C. Schmidt, welche die Alliierten? Es gab ein wahres Ringen um das Grundgesetz und die Auffassungen von staatlicher Ordnung. Da sich die Sowjetunion nicht an der Erarbeitung einer Verfassung beteiligt hat, sie wollte für den Ost-Teil von Deutschland andere Regeln, gab es also keine Verfassung für ganz Deutschland. Deshalb wählten die westdeutschen Politiker/-innen einen anderen Namen für die Verfassung: Grundgesetz. Es wurde am 23. Mai 1949 verkündet. Dieser Tag war die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland.

In den Artikeln 1-19 werden die Grundrechte des Bürgers gegenüber dem Staat formuliert und es sind unantastbare Rechte der Bürger gegenüber dem Staat: unter anderem Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Gleichberechtigung, Religions- und Pressefreiheit.

Das Grundgesetz gilt seit der Wiedervereinigung 1990 für ganz Deutschland. Weltweit wurde es zum Muster für neue Verfassungen, z.B. in Spanien, Portugal und Griechenland, später auch in Südamerika und in Asien. Nach 1989 orientierten sich auch die ehemaligen sozialistischen Staaten Ostmitteleuropas wie Polen und Tschechien am Grundgesetz.

Dr. Michael Feldkamp, geboren in Kiel, aufgewachsen in Osnabrück, hat das umfangreiche Datenhandbuch zur Geschichte des Bundestages herausgebracht. Von seinen umfassenden Kenntnissen profitieren der Bundestagspräsident und seine Stellvertreter. Im Mai 2019 veröffentlichte er nun das Buch: "Der Parlamentarische Rat 1948-1949. Die Entstehung des Grundgesetzes".
M. Feldkamp wird in seinem Vortrag die Vorgänge und Diskussionen im Parlamentarischen Rat selbst, aber auch die Ereignisse und die informellen Gespräche im Hintergrund beschreiben.

Heilige Messe zum Gedenken an den 
heiligen Josefmaria Escrivá - Gründer des Opus Dei

Hl. Josefmaria

Hauptzelebrant - Weihbischof Dr. Matthias Heinrich

Hl. Josefmaria

Wie entstand die Heilige Schrift? Kanonbildung und Textüberlieferung

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Prof. Stefan Mückl

Pontificia Università
della Santa Croce, Rom


Donnerstag, den 24.10.2019 um 20:00

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Dr. phil. José Garcia, Historiker und Journalist

Sittenbilder der preußischen Gesellschaft - zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane

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Theodor Fontane *30.12.1819 in Neuruppin; † 20.09. 1898 in Berlin. Gemälde von Carl Breitbach

Am 30. Dezember 2019 jährt sich Fontanes Geburtstag zum 200. Mal. Er formte in seiner Schreibwerkstatt mit seinen Geschichten das Bild von Preussen und Brandenburg, das bis heute nachwirkt. Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des Realismus. In vielen Werken spricht er auch das Thema der Religion an.
Im „Stechlin“ etwa legt er der jungen Komtesse Armgard von Baby den Satz „Alles ist Gnade“ in den Mund. Er spricht damit die Hoffnung an. Allen Absurditäten zum Trotz hält sie am Sinn des Lebens fest; trotz allem Scheitern gibt sie nicht auf; trotz aller menschlichen Irrwege verlässt sie sich darauf, dass Gott es mit dieser Welt gut meint.
Religiöse Bildung hatte für ihn noch eine Selbstverständlichkeit.
Obwohl selbst in der französisch-reformierten Kirche getauft, war ihm die lutherische Prägung des norddeutschen Protestantismus vertraut. Mit seiner Frau Emilie wurden er kirchlich getraut; seine Kinder wurden getauft und konfirmiert. Ferner entwickelte er in Romanen wie "Der Stechlin" ein Interesse für den Katholizismus und seine Gestaltungskraft. Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin und ist auf dem Friedhof II in Berlin-Mitte beerdigt.

Neuer Aufbruch in NEUZELLE

Prof. Landmesser

Rocco Thiede

Der studierte Kunsthistoriker baute zunächst in Rom, später in Berlin, nach journalistischen Tätigkeiten bei verschiedenen Zeitungen und Fernsehanstalten ein eigenes Journalistenbüro auf. Als Herausgeber und Autor von mittlerweile zehn Sach­büchern, die sich familien- und gesellschaftspolitischen Themen widmen, hat er sich einen Namen gemacht. Der sechsfache Vater ist Autor, Fotograf und Publizist und arbeitet heute für den Hörfunk, für Nachrichtenagenturen und Zeitungen.


Christenverfolgung im 19. Jahrhundert - Pfarrer Johannes Lepsius - als Retter der Armenier

Lepsius

DR. ROLF HOSFELD

Rolf Hosfeld ist Direktor des Lepsius-Hauses in Potsdam. 2005 veröffentlichte er sein vielbeachtetes Buch: Operation Nemesis. Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern. Michael Jeismann von der Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Zur rechten Zeit erscheint das ausgezeichnete Buch von Rolf Hosfeld,....eine dichte Beschreibung der Ereignisse mit einem genauen Blick auf die zwiespältige Rolle des europäischen Mächtekonzerts....Hosfeld beschreibt auch in ebenso genauen wie bewegenden Worten die Topographie des Terrors, die Verschleppungen in die Wüste, die Todesmärsche und den armenischen Widerstand“.