

Eine Betrachtung zum Pfingstfest
Es war Frühling, als Gott die Welt erschuf - so heißt es bei einem Kirchenvater des Altertums. Dahinter mag kaum theologische Reflexion über die Schöpfung stehen, wohl aber eine zarte Ahnung vom Geheimnis um Mensch und Natur, das besonders im Frühling durchschimmert.
Auch jene, die im Menschen nur ein Stück Natur sehen und damit jedes Geheimnis zu beseitigen meinen, werden im Frühling vom "Problem" eingeholt, wenn das Licht immer blendender wird und schon eine schlichte Wiese zur ästhetischen Ekstase einlädt.
Anders als die Insekten, die gattungsgemäß auf den Lockruf der Farben und der Düfte antworten, entziehen sich viele der echt menschlichen - geistigen - Antwort durch das verschwommene "Bekenntnis" zu einer unpersönlichen Transzendenz - Natur oder Weltall.
Gottes Geist im Frühling
Menschen erfassen mehr als Insekten